Der  BAX

 

  • BAX steht für BadmintonIndex.
  • Der BAX eines Spielers (= Spieler oder Spielerin) stellt ein Maß für die Leistungsstärke in der jeweiligen Disziplin dar.
  • Die BAX-Werte bilden ein neutrales turnier- wie spielklassen-unabhängiges Instrumentarium zur Klassifizierung von Spielern.
  • Die Wettkampfleistung von Individualturnieren und Mannschaftskämpfen wird zusammengeführt.
  • Jeder Spieler erwirbt einen BAX in der Disziplin, in der er Spiele absolviert hat.
  • In Doppeldisziplinen werden BAX-Werte getrennt für jeden Spieler bestimmt.
  • Die Basis des Systems bildet die statistische Standardnormalverteilung.
  • BAX-Differenzen werden in Gewinnerwartungen und Gewinnerwartungen in BAX-Differenzen umgewandelt.
  • Aus den erzielten Erfolgen und der Summe der Gewinnerwartungen wird ein individueller BAX-Wert berechnet.
  • Die Skala der BAX-Werte reicht von etwa 300 (Hobbyspieler) bis etwa 800 (Spitzenspieler). Gegenüber einer Einteilung nach Schulnoten ist die Skala 100fach verfeinert angelegt.
  • BAX-Werte sind so normiert, dass eine Differenz von 20 Punkten eine etwa (50+20) 70%ige Gewinnwahrscheinlichkeit für den besseren Spieler bedeutet, für den schlechteren Spieler entsprechend (50-20) 30%. Der bessere Spieler sollte folglich 7 von 10 Begegnungen für sich entscheiden können.
   
© Klaus-Michael Becker, 2011-2018